Wie könnte man sich erklären...                                       DASS MENSCHEN AN DEN FREIEN WILLEN GLAUBEN

 

Weil man das Gefühl hat, frei zu entscheiden. Und dies, in der Regel, nicht hinterfragt wird.

Würde man das machen, käme man zunächst wohl darauf, dass der Wille jeweils ein Ziel ist.

Wo ist dieses Ziel entstanden? – Im Gehirn.

 

Absolute Freiheit heißt; völlig unabhängig zu sein, also auch vom Gehirn. Das kann aber logischerweise nicht sein.

 

„Frei“ kann man immer nur sagen bezüglich „frei von“. Niemals kann man frei von allem sein. Insbesondere kann der Wille nicht frei sein von sämtlichen Zielen des Gehirns.

 

Ein freier Wille, das meint, man ist unabhängig von allem, ist also eine Illusion.

 

 

Die Schlussfolgerung wäre, dass es keinen freien Willen gibt. Dagegen wird sich das Gefühl, weil diese "Freiheit" sonst aufgegeben werden müsste, in der Regel wehren.

 

Dann kann sich dadurch ein Ziel bilden, das gegenteilige Argumente – durch die Mittelpunkt-Mechanik – nicht mehr wahrnimmt.

 

Das Gefühl der Freiheit wird also zum Ziel, das positive Empfindungen hervorruft, generiert; man kann sich dann frei von allen Zwängen fühlen.

 

 

Ziele laufen nach der Mittelpunkt-Mechanik ab. Diese entwerten alles, was nicht zu dem jeweiligen Ziel passt. Wie etwa die obenstehende Überlegung, die zu der Erkenntnis der Unfreiheit des Willens führt wenn man das nicht akzeptiert.

 

Nun kann man argumentieren: natürlich greift der freie Wille auf das Gehirn zu, er steht aber darüber, weil er selbst entscheidet, auf was er zugreift.

 

Wer so argumentiert, dem würde ich empfehlen, sich einmal intensiv mit der Funktionsweise des Gehirns zu beschäftigen. Um zu sehen, wie vielfältig und auf die jeweiligen Ziele abgestimmt es ist, sich ständig den jeweiligen Informationen, die es von seinen Sinnen erhält, anpasst. Ursprünglich, um das Überleben zu sichern und dann, die jeweiligen Ziele zu erreichen.

 

 

Fazit: Sicherlich kann der Wille, als Ziel, entscheiden. Er ist aber jedes Mal nicht aus dem Nichts entstanden, sondern aus dem Gehirn mit seinem vielen Zielen. Und letztlich entscheidet diese, je nach Stärke, mehr oder weniger mit über das Ziel des Willens!

 

 

Der Wille ist ein nachhaltiges Ziel, mit einem sehr starken Mittelpunkt. Also ein sehr starkes Neuronennetz, das größere Einfluss auf andere Netze hat.

 

 

Ein starker Wille ist wichtig, damit man nicht falschen Zielen unterliegt.

Dieser Wille des ICH kann mit seinen Mittelpunkten über deren Mechanik mehr oder weniger das Gehirn in entsprechende Strukturen bringen.

 

 

War man stärker als andere Ziele, die dem Willensziel entgegenstanden, dann spricht man von Selbstüberwindung.

 

 

 

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