Die 11 Grundlagen des Menschen                                         WIE DIE WELT ENTSTANDEN IST

 

 

 

 

Die Welt entstand durch das Verbinden und Lösen von Substanzen und deren Gesetze im unendlichen Universum

 

Alle Massen (Masse Physik) bestehen aus Substanzen. Diese werden von Gesetzen gesteuert. Gesetze haben keine Ursachen, sie sind den Substanzen immanent.

 

Die Zustände in den leeren Räumen (des Vakuums im Weltraum) – im Universum können virtuelle Substanzen erzeugen. Auch diese werden von Gesetzen gesteuert.

 

Alle Substanzen haben also ihre Gesetze in sich. Sie sind eins (unzertrennlich).

 

Wenn eine Substanz sich mit einer anderen verbindet, dann bildet sich eine neue. Diese ist nicht die Summe der beiden Ursprünglichen, sondern eine, die ebenfalls nach ihren inneren exakten Gesetzen abläuft, die sich durch den Zusammenschluss bilden.

Durch jede Veränderung der Substanzen, z.B. durch Lösen, verändern sich dementsprechend deren inhärenten Gesetze.

 

Weder ist das Universum entstanden (da es alles beinhaltet, kann es nicht aus etwas entstanden sein), noch die Grundsubstanzen (wie auch immer man sie bezeichnen möchte, zum Beispiel als Energie).

 

Deswegen macht es auch keinen Sinn, wenn religiöse Menschen glauben: Gott ist der erste Beweger. Weil die Substanzen mittels ihrer Gesetze im Inneren selbst "fließen" und in aller Regel Wechselwirkungen ausgesetzt sind.

 

Früher haben die Menschen geglaubt, Gott habe die Welt erschaffen. Und ebenso das, was einem im Leben begegnet. Daher haben sie kaum weiter nachgeforscht – sondern es einfach so hingenommen.

 

Aber tatsächlich haben die Gesetze dazu geführt, dass alles so entstanden ist.

 

Nun gibt es Quantenphysiker, die behaupten, dass in Elementarteilchen der objektive Zufall herrscht, etwa, weil diese nicht „wissen“, was sie machen sollen.

 

Ich meine, das „wissen“ sie schon, denn es ist in deren inhärenten Gesetzen festgelegt.

Wie gesagt: jede Substanz im Universum trägt ihre Gesetze in sich. So auch die Elementarteilchen, die wir als Teilchen/Welle beschreiben. Ausschlaggebend wird die Wechselwirkung mit der jeweiligen Umgebung sein.

 

Wenn Elementarteilchen gemessen werden, dann wird sofort aus den Superpositionen eine diskrete Position.

Das ist ein gesetzmäßiger Ablauf, der nicht zu ändern ist.

Jedes Elementarteilchen in Quantensystemen kollabiert also bei einer Messung. Die bis dahin „unendlichen“ Möglichkeiten des Teilchens reduzieren sich dadurch auf einen genau definierten Zustand. Dies passiert, wie gesagt, immer gesetzmäßig bei einer Wechselwirkung mit etwas anderem.

Dies nennt man jeweils das Kollabieren der Wellenfunktion.

 

Die Quantenteilchen/Wellen sind also nicht frei im Sinne des objektiven Zufalls, sondern abhängig von den in ihnen liegenden Gesetzen.

 

Allgemein: Wenn sich eine Substanz geändert hat, dann sollte man nicht immer nur nach einer Ursache im Sinne einer außerhalb dieser Substanz liegenden Kausalität suchen. Denn die Änderungen können, wie in einem Atom, durch von einem gesetzlich bestimmten Zeitpunkt innerhalb des Atoms bewirkt, als Ursache gelten.

 

Es wird gesagt: Da man den genauen Zeitpunkt des Zerfalls bei der Halbwertzeit von Atomen nicht exakt vorhersagen kann, ist dies nicht berechenbar.

Das ist ohne weiteres richtig. Der Grund ist, weil man nicht alle Gesetze innerhalb der Atomstruktur kennt und wohl auch nicht kennen wird, aufgrund der Wechselwirkungen der Substanzen.

 

Warum man nach Kausalitäten, Ursachen sucht, liegt es auf der Hand: für das tägliche Leben und Überleben sollte man wissen, warum etwas so gekommen ist und sich entsprechend für die Zukunft darauf einstellen.

(Zum Überleben ist die Ursachenforschung etwa bezüglich des Grundes für einen Atomzerfall nicht wirklich notwendig).

 

Auf die Idee, dass die jeweiligen Substanzen von inneren Gesetzen gesteuert werden, die sie strukturieren, ist man früher nicht gekommen. Weil man glaubte, sie veränderten sich nur nach den jeweils außerhalb von ihnen liegenden Faktoren, die die Ursache für die Kausalitäten seien. Die Rolle der inneren Gesetze wurde also nicht gesehen.

Daher kam man zu dem Schluss: wenn keine Ursache zu erkennen war – man also die Gesetze nicht erkannte, man auch nicht von Determinismus sprechen könne.

 

Also wurde daraus gefolgert, dass Dinge sich frei (etwa objektiver Zufall) bewegen können – ohne eine bestimmende Ursache.

Oder man glaubte, Gott – oder irgendeine mystische Ursache – sei der Beweger.

Dies erzeugte dann Aussagen wie: Es gibt einen objektiven Zufall.

 

Zufall ist etwas, das einem Objekt gesetzmäßig zugefallen ist. D.h. im Objekt herrschen Gesetze und diese wechselwirken mit dem des Zugefallenen. Dies erzeugt andere Gesetze.

 

 

Wer also behauptet, es gäbe den „Objektiven Zufall“, der sollte hinsichtlich dieser Fakten seine Behauptung noch einmal genau durchdenken.

 

Psychologisch gesehen, könnte der Wunsch dahinterstecken, den Determinismus zu widerlegen.

 

 

 

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