Wie könnte man sich erklären...                                        WAS LIEBE IST

 

Der Sinn der Liebe ist, das Gehirn des Menschen - wie mit Drogen - einzuschränken, mit dem Ziel, Nachkommen zu zeugen.

 

So ist Liebe eine Sucht.

 

Wenn Menschen sich verlieben, werden Hormone wie Epinephrin und Adrenalin ausgeschüttet, und das Gehirn nimmt seine Umgebung anders wahr. Hinzu kommen die Sexualhormone Östrogen und Testosteron, die sich auch auf andere Fähigkeiten auswirken, wodurch z. B. Männer unter dem Einfluss von Testosteron einen Teil ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit verlieren. Bei Männern und Frauen treten im Zustand des Verliebtseins Grundbedürfnisse in den Hintergrund, verursacht durch körpereigene Opiate und Phenylethylamin als Stimmungsaufheller, was die Menschen in dieser Zeit aktiver macht, diese aber dabei ein geringeres Bedürfnis nach Essen, Trinken oder Schlaf zeigen. Die Ausschüttung der Bindungshormone Vasopressin und Oxytocin führen schließlich dazu, dass sich Menschen auch an den optischen Eindruck eines verliebten Subjektes binden, wobei diese Bindung im Nucleus Acumbens abgelegt wird, jenem Areal des Gehirns, der auch für Sucht verantwortlich zeichnet, d. h., Liebe ist ab diesem Zeitpunkt eine Art von Sucht. Dieser Zusammenhang erklärt auch, warum Lust und Liebe oft ineinander übergehen. (Stangl, 2019).

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2019). Stichwort: 'Bindung | Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik'. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/1996/bindung/ (2019-02-22)

 

 Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

 

 

Siehe auch: Bindung des Menschen