Wie könnte man sich erklären...                                  TRÄUME

 

Das Gehirn ist immer (mehr oder weniger) aktiv.

 

Da es, aufgrund der eingeschränkten, bzw. blockierten Ziele den Sinnen keine, wie im Wachsein, angemessene Ausrichtung geben kann, d.h. dass diese nur Informationen wahrnehmen, die zu adäquaten Anleitungen zum alltäglichen Umgang mit der Umwelt und sich selbst passen, spielen die verbleibenden eingegrenzten Informationen die Rolle.

Die Funktionalität der  individuellen, im Normalbereich tätigen, Ziele mit ihren Mittelpunkten ist also während des Schlafs gestört.

An ihrer Stelle können freie Assoziationen und darauf folgende Fantasien Ziele bilden, die sich ungehindert ausleben. Diese werden dann von den beschränkten Sinnen wahrgenommen und geben den Traumbildern neue Nahrung.

 

 

Man sollte also vorsichtig sein mit der Interpretation von Träumen – sie sind sehr vieldeutig. Und so kann man leicht auf einen falschen Weg kommen.

 

Im Traum zeigt sich das Gehirn[1] uns, wie es, unreguliert durch die Mittelpunkt-Mechanik[2] des Wachseins, unter Einschränkung des Stirnhirns und der quergestreiften Muskulatur im Schlaf in sich selbst wirkt. Daher sind Träume oft so unverständlich. Sie zeigen uns, bezüglich der Realität,  eine eingeschränkte Welt. Und diese erleben wir.

 

So kann es die bizarrsten Geschichten und Bilder zeigen, die wir als absolute Realität nehmen – bis wir wieder im Wachzustand sind und das kognitive Alltagsverhalten einschließlich der Stirnhirnfunktion wieder die Regie übernommen hat.

 

Da im Schlaf bestimmte Funktionen außer Kraft gesetzt sind, können Themen aufsteigen, die im Wachsein nicht wahrgenommen werden. Hier bilden sich auch Neuronennetze (also Ziele) ab, die jetzt nicht mehr von Mittelpunkten des Tages ausgeschlossen werden, weil für sie kein Platz ist.

 

 

Frage: Warum sind die Menschen früher nicht auf die Idee gekommen, dass die Träume ausschließlich von ihrem Gehirn produziert werden und nicht von metaphysischen Aktivitäten?

 

Antwort:

Weil sie nicht wussten, wie das Gehirn agiert, und dass sie ausschließlich davon gestaltet werden. Und in ihrem Glauben bleiben wollten.

 

 

Es ist immer so: Wenn einem etwas nicht klar ist, dann kommen Interpretationen, Deutungen, Fantasien ins Spiel. Diese füllen das „Wissens-Loch“ aus. Und so haben die Menschen den Ursprung ihrer Träume oft im Außen gesucht, etwa von Gott gegebene oder sonstige mystische Anweisungen.

 



[1] Die 11 Grundlagen des Menschen: Gehirn

[2] Die 11 Grundlagen des Menschen: Mittelpunkt-Mechanik

 

Ausführliche Texte zu den jeweiligen Hinweisen finden Sie in dem Buch:

„Hermsch - Das sollten Sie wissen: Die 11 Grundlagen des Menschen.“

 

 

Ergänzung

Wenn man Träume wahrnimmt, dann erfährt man etwas, was nach den Gesetzen so ablaufen musste.

Diese Erfahrungen wirken sich auf den weiteren Traum aus, der diese „Informationen“ des Traum-wahrnehmens einbezieht.

 

Die einzelnen Bilder und Handlungen, die man im Traum erlebt, können über Assoziation für alles Mögliche stehen. Denn alles kann mit allem mehr oder weniger verbunden sein.

Sie sagen also nur bedingt etwas über die eigene Psyche aus - können aber bezüglich wesentlicher Ziele in einem Hinweise auf Fragen geben, die vielleicht schon längere Zeit auf eine Lösung warteten.

Denn die Sequenzen, die man sieht, werden vom Gehirn nach seinen Gesetzen gezeigt. Und es ist selten nützlich – wenn man sie 1:1 umsetzt – daraus etwas über sich selbst herauszufinden. Interpretiert man aber diese Erscheinungen bezüglich in einem liegende Fragen, dann könnten sie aufschlussreich sein.

 

Wird man wach, ändert sich die Struktur des Gehirns: Bereiche und Mittelpunkte, die während des Schlafens stillgelegt waren, werden reaktiviert und können jetzt Interpretationen der Träume erzeugen.

Hier wird dann das vom Gehirn hineinprojiziert, was man verstehen kann und will. Dazu tragen viele Ziele bei, die über Neuronennetze in einem liegen.

 

Will man sich also durch Träume analysieren, sich selbst besser verstehen, sollte der Ansatzpunkt in erster Linie nicht der Traum, sondern die eigenen Interpretationen sein.

 

Sehr viel aufschlussreicher ist, was man im Wachzustand in die Träume projiziert, sie deutet. Hier sollte die Analyse ansetzen, sich selbst besser kennen zu lernen.

 

Denn hier zeigen sich auch die Ziele, die dem Menschen wichtig sind und ihn im Wachsein gestalten.

 

 

 

Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many that are connected to each other via neural networks.

 

Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

Regarding perception and knowledge:

 

Most people believe that the world they see is always like this (except for normal changes).

This is the fundamental mistake for deeper understanding: we see the world because of our way!

This is what our brain shows us to survive. And so this is just a perspective as you can see it.

 

Because you can only recognize the world from one perspective. Anyone who thinks this is the only and correct one is wrong.

 

 

So far translated pages in English: