Wie könnte man sich erklären…                                          WIE MAN SICH SELBST ÜBERWINDEN KANN

 

Selbstüberwindung heißt: Ziele in seinem Selbst (seiner Psyche) zu überwinden.

 

Da das Gehirn, also die in ihm sich befindlichen Ziele, nicht wirklich immer recht haben, weil darunter falsche Ziele sind, sollte man schon mal genauer hinschauen. Also sich selbst (seine Psyche) beobachten.

Je besser man etwas kennt umso leichter kann man damit umgehen und darauf eventuell Einfluss nehmen. Das gilt natürlich auch für seine Psyche.

Dadurch, und mit dem Wissen über die Grundlagen der Menschen, kommt man sich näher und kann versuchen, diese eventuell über seine Ziele der Selbstüberwindung zu ändern.

Das heißt, mit seinem ICH ein Willensziel (etwa eine gesunde Alternative) bilden und damit auf Ziele, die eine Art von Versklavung ausüben, Einfluss nehmen. Also sie mit der Mittelpunkt-Mechanik mehr oder weniger mattzusetzen.

 

Ziele arbeiten immer mit Gefühlen. Und genau darum geht es: Diese falschen Gefühle, die mächtige Kräfte entwickeln können, um befriedigt zu werden, schwächer zu machen und möglichst durch gesunde zu ersetzen.

 

Gefühle (als Ziele) erzeugen den Drang, ausgelebt zu werden. Oft gaukeln sie einem vor, es könnte etwas Schlimmes geschehen (etwa, das sonst die Welt untergeht), wenn man ihnen nicht folgt. Damit blockieren sie alternative Verhaltensweisen.

 

Ziele sind stehst Neuronennetzwerke im Gehirn, die ich auch Mittelpunkte nenne.

Wenn jemand von „Geist“ spricht und damit an Übersinnliches denkt, so meint er eigentlich ein Neuronennetz – ohne sich darüber wohl in aller Regel klar zu sein. (Neuronennetze bilden sich durch Ziele, um diese auszuführen).

 

Sein eigener „Geist“ (Neuronennetz) führt ihn durch diese (seine) Aussage zu etwas Übersinnlichen, Abgehobenen, Realitätsfernen, weil dieses Netz es beinhaltet.

Schaut er aber einmal genau hin, dann wird er unweigerlich auf Ziele stoßen. Und in Erweiterung auf Mittelpunkte. Diese sind nicht übersinnlich.

 

Je permanenter man das Willensziel der Änderung verfolgt und seine Aufmerksam sofort, wenn die falschen Ziele – also die Gefühle – wieder auftauchen und bewusst werden, darauf richtet, umso nachhaltiger und automatischer wird auf Dauer die Änderung in einem sein.

 

Es geht also darum, zunächst eine Koppelung der ungesunden mit gesunden Gefühlen (Zielen) zu bilden.

 

Ich meine dies nicht etwa in dem Sinn, dass man etwas verdrängt. Denn wenn man dies anstrebt, ist man im Mittelpunkt dieses Gedankens oder Gefühls, das einen dann gestaltet.

Sondern indem man seine Aufmerksamkeit auf die gesunden Gefühle (Ziele) lenkt. Damit arbeitet die Mittelpunkt-Mechanik für einen: Was nicht zu dem Ziel passt, wird weniger oder garnicht mehr wahrgenommen.

 

Bleibt man dabei, kann man sich von den ungesunden Gefühlen befreien.

 

 

Und noch eine Bemerkung: Gefühle (auch falsche) sind in ihrer Intensität nicht auf Dauer da. Oft haben sie sich am nächsten Tag abgeschwächt oder sind verschwunden.

 

 

 

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