Wie könnte man sich erklären…                                          WIE MAN SICH SELBST ÜBERWINDEN KANN - UND WIE MAN GELASSEN BLEIBT

 

Selbstüberwindung heißt: Falsche Ziele in seinem Selbst (seiner Psyche) zu überwinden. Denn der Mensch wird immer von Zielen gesteuert.

 

Da das Gehirn, und die in ihm sich befindenden Ziele, nicht wirklich immer recht haben, weil darunter falsche Ziele sind, sollte man schon mal genauer hinschauen.

Also sich selbst (seine Psyche) mit seinem ICH (das sich ja ebenfalls im Gehirn befindet) beobachten.

 

Ist man einem falschen Ziel unterlegen, dann sollte man sich anschließend  fragen: Welche Ziele steckten dahinter, haben dazu geführt?

Und sich diese dann genau ansehen, versuchen sie zu ändern, etwa indem man ein neues Ziel bildet, dass das alte modifizieren soll.

 

Will man falsche Ziele verändern oder eventuell zum Erlöschen bringen, sollte man sich also rückblickend in diese Situationen hineinversetzen, sich dann genau beobachten, besonders seine Gefühle.

 

Die Vorteile, sich den Ablauf nach der Befriedigung des negativen Ziels noch einmal anzusehen, liegen auf der Hand: Der große Unterstützer dieser Sucht, der Mittelpunkt,  ist ausgeschaltet, sodass jetzt, beim nüchternen Betrachten, auch Argumente und Gefühle mitspielen können, die von ihm ausgeschlossen wurden und jetzt den Gegenpart, also einen neuen Mittelpunkt, mit ausgestalten können.

 

Sich nachträglich noch mal in die Situation einzuleben, diese Gefühle nachzuerleben ermöglicht also für die Zukunft: Man agiert in ähnlichen Lagen gleichzeitig auch mit der erarbeiteten Gegenstrategie, die ebenfalls in erster Linie von Gefühlen getragen wird, die jetzt parallel erlebt werden. Und darauf zielen, das alte umzuformen.

  • Hier sollten alle negativen Fakten, Folgen und Konsequenzen berücksichtigt werden (Emotional und Kognitiv), die mit dem Durchführen des falschen Zieles entstehen. Ebenso das Positive, das mit dem Nichtdurchführen verbunden ist.
  • Während des Angriffs des falschen Ziels sollte man diese  Gegenstrategie in allen Einzelheiten wahrnehmen.
  • Letztlich geht es drum, das verkehrte Ziel, wenn es auftritt, zwar wahrzunehmen, aber nicht darauf einzugehen, damit es weiterziehen oder sich auflösen kann. Denn ohne Aufmerksamkeit wird es mehr und mehr kraftloser.

„Falsche Ziele“ nenne ich alles, was (auf Dauer) ungesund ist, und entsprechendes Verhalten, bzw. Abhängigkeiten schafft. Wie etwa Süchte.

 

Und diese arbeiten immer mit Gefühlen: Die einem vorgaukeln, sie unbedingt erleben zu müssen.

 

Und genau darum geht es: Diese falschen Gefühle, die mächtige Kräfte entwickeln können, um befriedigt zu werden, zu schwächen.

 

Negative Gefühle (wie alle Ziele) erzeugen den Drang, ausgelebt zu werden. Oft täuschen sie einem vor, dass das Leben ohne sie sinnlos ist. Oder es könnte etwas Schlimmes geschehen (etwa, dass die eigene, schöne Welt nicht mehr befriedigt wird und untergeht), wenn man ihnen nicht folgt. Damit blockieren sie alternative Verhaltensweisen.

 

Sie wirken mit Zuckerbrot und Peitsche: Locken mit schönen Gefühlen, die man in diesen Situationen schon erlebt hatte und drängen, ihnen nachzugeben, weil man sonst weiter, wegen das Nichtnachgebens, leiden müsste.

 

Man sollte aber nicht vergessen: Gefühle (auch falsche) sind in ihrer Intensität nicht auf Dauer da. Oft haben sie sich über kurz oder lang abgeschwächt bzw. sind verschwunden.

 

 

Verhaltensweisen  entstehen in Lebenssituationen, werden hier gelernt. Lernen heißt konditionieren. Dies wiederum bedeutet, in bestimmtem Lebenslagen so und so zu reagieren.

 

Wenn man mit seiner Aufmerksamkeit in dem falschen Ziel ist, könnte man es so beschreiben:

Zunächst sieht man eine Art undurchdringliche, mehr oder weniger durchsichtige Glasscheibe, die einen vom gesunden Verhalten trennt. Sie ist nicht zu durchstoßen oder beiseitezuschieben, auch wenn Alternativen auftauchen.

 

Dieses wird von dem Ziel erzeugt, es zu befriedigen und kann dermaßen wirksam sein, dass durch die Mittelpunkt-Mechanik nichts zugelassen wird, was nicht zu dieser Aufforderung passt.

 

Auch wenn auf den Weg zu diesem Ziel der Gedanke auftaucht, umzukehren, ist das in der Regel durch diese Barriere unmöglich. Hier tragen besonders die Erinnerungen an schöne Gefühle bei, die man erlebt hatte, und wieder durchleben will.

 

Das Ziel will erreicht, erfüllt werden und wehrt alles im Wege stehende ab – soweit es möglich ist.

 

 

Dann wird man auf Routinen und Rituale stoßen, die als sehr angenehm empfunden werden.

 

Diese sollte man sich ganz genau anzusehen, um sie später gefühlsmäßig besser bearbeiten zu können (sozusagen im trockenen Zustand). Man schaut dem Gegner also ins Auge.

 

Je besser man etwas kennt, umso besser kann man damit umgehen und darauf eventuell Einfluss nehmen.

 

Selbstüberwindung kann man mit zwei Kämpfern vergleichen zwei Mittelpunkten , die sich im Gehirn befinden und hier ihren Konflikt hauptsächlich mit den Waffen der Gefühle austragen.

 

Wie bei jedem Kampf ist es so, dass man sich darauf vorbereiten sollte:

Trainieren, um sich stärker zu machen. Und den Gegner analysieren; seine Kampfstrukturen erkennen.

Denn nur mit Stärke ist kaum ein Kampf zu gewinnen, viel entscheidender ist die Taktik.

Training, wieder die Oberhand zu bekommen, ist wichtig: Sich gedanklich und besonders gefühlsmäßig in entsprechende Situationen hineinversetzen, sie durchleben und in seinem Ziel, nicht nachzugeben, bleiben.

 

Der zentrale Punkt ist, falsche Gefühle als das zu sehen, was sie sind: Schädlinge der Gesundheit.

 

Dadurch, und mit dem Wissen über die Grundlagen der Menschen, kommt man sich näher und kann versuchen, sie über seine Ziele der Selbstüberwindung und Anpassung zu ändern.

 

Das heißt also, mit seinem ICH ein Willensziel (etwa eine gesunde Alternative) gefühlsmäßig bilden und damit auf Ziele, die eine Art von Versklavung ausüben, Einfluss nehmen. Also sie mit der Mittelpunkt-Mechanik mehr oder weniger mattzusetzen.

 

Anleitung zum gelassen werden:

Da der Mensch von Zielen gestaltet wird, wäre der beste Weg, wenn falsche Ziele auftauchen (die in aller Regel von starken Gefühlen begleitet werden), wenn möglich, sich irgendwie auf ein schon vorhandenes positives oder neu zu bildendes Ziel zu konzentrieren.

Dies kann, nach Wiederholungen dieses Verhaltens, wenn man ihm die Aufmerksamkeit gibt, stärker werden als das falsche Ziel, und dieses via die Mittelpunkt-Mechanik, es immer schwächer machen.

 

 

Man kann auch diese meditative Entspannungsmethode, die sich für Gelassenheit (gelassen von den falschen Zielen) gut bewährt hat, nutzen:

 

Sich beim Einatmen immer weiter dem vermeintlichen Ende des Universums nähern, und beim Ausatmen unmittelbar unter dieser Grenze bleiben.

 

Anmerkung: Da das Universum unendlich ist, kann man das Ende  natürlich nie erreichen und diese Übung unendlich lange fortsetzen.

 

Da das Gehirn von Zielen gesteuert wird (die dann Neuronennetze bilden, um sie zu erreichen), sollte man diese Strickmuster, besonders deren Gefühle, nutzen, wenn man Veränderungen in sich selbst herbeiführen will.

 

Je permanenter man das Willensziel der Änderung verfolgt und seine Aufmerksam sofort, wenn die falschen Ziele wieder auftauchen und wahrgenommen werden, darauf richtet, umso nachhaltiger und automatischer wird auf Dauer die Änderung in einem selbst sein.

 

Es geht also darum, zunächst eine Koppelung der ungesunden mit gesunden Gefühlen (Zielen) zu bilden.

  • Ich meine dies nicht etwa in dem Sinn, dass man etwas verdrängt. Denn wenn man dies anstrebt, ist man im Mittelpunkt dieses Gedankens oder Gefühls, das einen dann gestaltet.
  • Sondern indem man seine Aufmerksamkeit auf die gesunden Gefühle (Ziele) lenkt. Damit arbeitet die Mittelpunkt-Mechanik für einen: Was nicht zu dem Ziel passt, wird weniger oder gar nicht mehr wahrgenommen.

Bleibt man dabei, könnte man sich von Gefühlen befreien.

 

Man braucht oft Geduld, um sich auf Dauer zu überwinden. Denn von Abhängigkeiten loszukommen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Jedes Mal, wenn man nicht nachgegeben hat, ist das Ziel „davon loszukommen“ stärker geworden.

Je stärker ein Ziel wird, umso schwächer werden andere, die nicht dazu passen.

 

Zwischendurch können immer wieder plötzliche starke Schübe auftreten, die einen zurück zu dem ungesunden Verhalten führen wollen.

Dem kann man sich durch Wahrnehmung und dem oben ausgeführtem Verhalten widersetzen.

 

 

Noch eine Bemerkung zu den Zielen, die einen leiten (und für den einen oder anderen Menschen in diesem Sinne ungewohnt sind):

Ziele sind stehst Neuronennetzwerke im Gehirn, die ich auch Mittelpunkte nenne (siehe oben).

 

Wenn jemand z.B. von „Geist“ spricht und damit an Übersinnliches denkt, so meint er eigentlich Neuronennetze – ohne sich darüber klar zu sein. (Neuronennetze bilden sich durch Ziele, um diese auszuführen).

Sein eigener „Geist“ (Neuronennetze) führt ihn durch diese (seine) Aussage zu etwas Übersinnlichen, Abgehobenen, Realitätsfernen, wenn dieses Netz es beinhaltet.

Auch dies ist ein falsches Ziel! Denn diese sind nicht übersinnlich.

 

 

 

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Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many that are connected to each other via neural networks.

 


Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

 

 

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