Wie könnte man sich erklären...                                         WAS DIE PSYCHE IST

 

 

 

 

Die Psyche besteht aus der Gesamtheit der Mittelpunkt-Ziele (Neuronennetze), im Gehirn.

 

 

Bezüglich der Aktivität, die von dem Zustand und Ablauf der Außenwelt und der Befindlichkeit der inneren Zuständen abhängt, gibt es die im Vorder- oder Hintergrund agierenden und momentan passiven Mittelpunkte.
(Z.B.: Vordergründig aktiv sind etwa Mittelpunkte in einer neuen Umgebung, im Hintergrund laufen parallel dazu soziale Verhaltensweisen ab, und passiv sind Ziele, die im Moment befriedigt sind oder nicht gebraucht werden).

 

Die Mittelpunkte werden zunächst von Zielen generiert und repräsentieren diese. D.d., wird ein Neuronennetz angereizt, dann wird das Ziel aktiviert.

 

Es bilden sich – je nach den Anforderungen des Lebens, immer wieder neue Ziele, die Mittelpunkte erzeugen.

(Die Prozesse des Lernens bzw. des Verlernens finden in den Synapsen der Neuronen statt).

 

Mittelpunkte können im Wert stärker oder schwächer werden – je nachdem, wann und wie oft sie gebraucht werden. Werden sie nicht mehr benötigt, schwächen sie sich ab und erlöschen in der Regel.

 

Psychische Erscheinungen oder Funktionen, also Akte, Zustände, Muster, Erlebnisse, sind allgemein die Wirkungen von Neuronennetzwerken, die mit anderen Mittelpunkten zusammen agieren und parallel Gefühle erzeugen.

 

Die Mittelpunkte sind, je nach den Zielen, miteinander vernetzt, können Cluster (einen Zusammenschluss für bestimmte Abläufe) bilden und in der Regel immer dazulernen.

 

So bleibt die Psyche im Gehirn flexibel und anpassungsfähig.

 

 

Die Psyche ist nicht mit der Seele gleichzusetzen, weil hier an supranaturalistischen Elementen geglaubt wird.

Natürlich kann der Glaube auch ein Mittelpunkt in der Psyche sein und dadurch andere Neuronennetzwerke beeinflussen.

Dies betrifft besonders die religiösen, mystischen Themen, die in dem betreffenden Menschen durch die dadurch entstehende Sichtweise eine sich selbst erfüllende Prophezeiung hervorrufen können, wodurch sich seine Psyche und in der Folge sein Körper verändern kann.

 

 

Psychische Zu-friedenheit und Ausgeglichenheit zeigt sich, wenn die Mittelpunkte miteinander harmonieren.

 

Mehr oder weniger Unausgeglichenheit ergibt sich z.B., wenn Ziele mit ihren Mittelpinkten über das gesunde Maß hinaus andere in ihrer Funktion negativ beeinflussen. Oder nicht erreicht werden können. Dies kann aufgrund zu hoher Erwartungen auftreten.

 

Hier könnte man sagen: Die Zufriedenheit richtet sich in der Regel nach der Höhe der Erwartung.

 

Ist man also unzufrieden, sollte man nach den Zielen suchen – und diese eventuell modifizieren.

 

 

 

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