Wie könnte man sich erklären...                                      PANIK

 

Panik ist auch ein Paradebeispiel für die Mittelpunkt-Mechanik[1].

 

In der absoluten Panik ist man völlig abgeschirmt von allem anderen. Man wird nur noch vom dem Ziel der Panik gestaltet, das mechanisch nichts anderes mehr wahrnehmen lässt. Insbesondere wird auch das Stirnhirn[2] lahmgelegt, das ja für rationale Über­legungen zuständig ist.

 

Man lebt in dieser Zeitspanne in einer fest um­schlossenen Blase mit betonähnlichen Mauern, die nichts durchlassen.

 

 

 

Ein Ansatz zur Lösung dieses Problems ist die Selbst­beobachtung: Ein totaler Mittelpunkt, wie die Panik, zieht die gesamte Aufmerksamkeit auf sich.

 

Oder anders ausgedrückt: Er ist darauf angewiesen, durch nichts gestört zu werden, man ihm alle Aufmerk­samkeit zuwendet.

 

Kommt jetzt das Ziel der Selbstbeobachtung ins Spiel, dann nimmt die Totalität der Panik ab. Der Damm der Abschottung wird durchlässig. Und je mehr man in diesem Ziel der Aufmerksamkeits-Selbstbeobachtung bleibt, sich den Ablauf der Panik in sich selbst bewusst[3] anschaut, umso weniger kann dieser einen völlig gestalten.

 

Sieht man sich also selbst wieder klarer, dann können auch andere Mittelpunkte, besonders das Stirnhirn, wieder aktiv werden, helfen, etwas zur Lösung beizutragen.

 

Fazit: Der geschlossene Zustand der Panik könnte also durch Selbstbeobachtung geöffnet werden.

 

Hilfreich wäre auch, wenn man sich in dieser Situation sagen könnte: „Was geschieht, muss geschehen, wie es geschieht“[4]. Damit könnte man etwas Ruhe in das hektische Geschehen bringen.

 

Besonders hilfreich sind prophylaktische Übungen für solche oder ähnliche Situationen, wie man sich verhalten sollte. Der so entstandene Mittelpunkt kann für Ruhe, Selbstsicherheit und Selbstbeherrschung sorgen.

 



[1] Die 11 Grundlagen des Menschen: Mittelpunkt-Mechanik

[2] Stirnhirn (Anlage)

[3] Die 11 Grundlagen des Menschen: Bewusstsein

[4] Gespräch über: Was geschah, musste geschehen, wie es geschah

 

Die jeweiligen Reverenzen finden Sie in dem Buch:

„Hermsch - Das sollten Sie wissen: Die 11 Grundlagen des Menschen.“

 

 

 

Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many that are connected to each other via neural networks.

 


Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

 

 

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