Wie könnte man sich erklären...                                          Was das ICH ist

 

Das ICH ist ein relativ kleiner, aber – bezüglich seiner Werte – wesentlicher Teil im menschlichen Gehirn und agiert auch aus diesem.

 

Es bildet sich anfangs aus Gefühlen: was mag ich, was mag ich nicht. Dies ändert sich mit der Zeit um in: das will ich, das will ich nicht. Und entsprechend formt sich das ICH. Die Ziele werden dementsprechend im Gehirn gespeichert und wirken unbewusst oder bewusst.

 

Ergänzt werden sie, je nach dem Entwicklungsstand, mit kognitiven persönlichen Zielen.

 

 

Dass ICH kann mit seinem Willen Ziele verstärken oder schwächen. Also über die Mittelpunkt-Mechanik des Willensziels andere Ziele beeinflussen.

 

Das Ich ist auch eine postulierte Instanz in der Freud’schen Psychoanalyse, die mit dem Bewusstsein gleichgesetzt wird.

 

Nun ist Bewusstsein aber lediglich eine Funktion, die mit verstärkten Sinnen den Zielen im Gehirn genauere Informationen liefern soll, damit diese bessere Entscheidungen treffen können.

 

Daher macht die oben genannte Ich-Erfindung von Freud wenig Sinn.

 

Mit einem Satz: Bewusstsein ist nicht das ICH!

 

Das ICH, also das, was man meint, was man selbst ist, bildet sich, wie gesagt, aus den Gefühlen des Menschen, aus seinem seelischen Befinden. Der Beginn liegt ungefähr am Ende des 2. Lebensjahrs.

 

Hier entstehen allmählich die persönlichen Ziele.

 

 

Noch ein Wort zu ICH-Ideal:

Das Ich-Ideal ist das, wie man selbst gerne sein möchte, und wie man meint, wie andere einen sehen sollen.

 

Dies kann einem durch falsch gesetzte Ziele schaden.

 

 

 

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