Die 11 Grundlagen des Menschen                                 WODURCH GEFÜHLSEMPFINDUNGEN ENTSTEHEN UND WIE SIE DEN MENSCHEN STEUERN

 

Gefühle entstehen aufgrund von Zielen im Gehirn und werden in den jeweiligen Neuronennetzen gespeichert.

 

Das Gefühlsempfinden und die Wahrnehmung[1] leiten den Menschen.

 

Neben der Wahrnehmung ist die Gefühlsempfindung die zweite Säule, die den Menschen steuert – wobei diese meist stärker ist.

 

Jedes Erleben ist – neben der Wahrnehmung – von Gefühlen begleitet, die gespeichert werden.

 

Gefühlsempfindungen bilden sich aufgrund von Zielen[2]. Sie reichen von Feinsteuerungen (um etwas exakt auszuführen) bis zum gewaltsamen Drang (wenn das Gehirn dies als eminent wichtig einstuft) und sind oft stärker als der Verstand; es ist schwer, sich ihnen zu widersetzen – wie wohl jeder weiß. Sie können einen völlig blind machen.

 

Die Mittelpunkte[3] erzeugen eine auf das Ziel abgestimmte Welt. Dadurch werden entsprechende Gefühle generiert, die mehr oder weniger drängen, das Ziel zu befriedigen. Gefühle sind also abhängig von den Zielen im Gehirn[4].

 

Hat man falsche Ziele[5] in sich, werden auch falsche, meist ungesunde Gefühle erzeugt.

 

Gefühle können den Menschen sehr gut steuern. Daher wird alles, was er macht, erlebt usw. von Gefühlen begleitet.

 

Es ist sehr viel ökonomischer, wichtige Situationen in Gefühlen zusammenzufassen, die später in ähnlichen Zuständen helfen sollen, diese schneller zu bewerten, als wenn das Gehirn das vor einem Liegende in allen Einzelheiten speichern und aus diesem Bild heraus agieren würde.

 

Viele variable Gefühle können sich überschneiden und daraus ein Muster bilden, das in ähnlichen Situationen Aufforderungscharakter hat.

 

Bezüglich falscher Ziele: Im täglichen Leben ist man auf seine Wahrnehmungen angewiesen. Diese zeigen uns die Welt mittels der Ziele im Gehirn. Dies betrifft dann auch in der Folge die Gefühle: Sie werden, bezüglich falscher Ziele, nicht richtig auf die Welt abgestimmt. Wenn z. B. das Bauchgefühl sagt, dieses oder jenes sollte man so oder so entscheiden, dann kann man nicht selten später registrieren, dass man eine falsche Entscheidung getroffen hat.

 

Es ist aber so, dass die Gefühle in der Regel recht haben. Also ist es nicht so einfach, falsche Gefühle zu entdecken. Sollte es aber um etwas sehr Wichtiges gehen, dann wäre es gut, sich das hier oben Gesagte noch einmal vor Augen zu halten und das Denken[6] einzuschalten. Dadurch aktiviert man gleichzeitig das Bewusstsein[7], das sich das, was die Gefühle wollen, mit verstärkten Sinnen genauer anschauen kann. Und dadurch erhält das Gehirn Informationen von seinen Gefühlen und Denken und die Möglichkeit, seine Entscheidung zu revidieren.

 

 

Man erlebt immer wieder Gefühle, die einem hundert­prozentig sagen, dies oder jenes sei absolut richtig und in Ordnung und einen dorthin führen wollen. Man sollte aber, wenn man kein Experte auf dem Gebiet ist (aber auch manchmal, wenn man Experte ist), diese Gefühle eventuell kritisch hinterfragen. Denn je weniger man über eine Sache weiß, umso mehr können die Gefühle einem kreativ etwas vorgaukeln.

 

Das Gehirn macht seine eigenen, manchmal abwegigen Interpretationen und führt den Menschen dadurch in die Irre.

 

Je nach dem Wert des Zieles können Gefühle sehr stark sein. Besonders wenn ein wesentlicher Wert aufgegeben werden muss. Zum Beispiel, wenn man trauert. Hier muss ein altes Ziel einem neuen weichen, nämlich der Einsicht, dass etwas nicht mehr da ist, was man geliebt hat. Das alte Ziel erzeugt die Tränen, den Schmerz, weil es nicht mehr zu erreichen ist.

 

Wenn man also traurig ist, die Palette der Emotionen durchlebt, dann liegt das immer an einem nicht mehr zu erreichenden Ziel. Dies wirkt so lange, bis man sich damit abgefunden hat.

 



[1] Die 11 Grundlagen des Menschen: Wahrnehmung

[2] Die 11 Grundlagen des Menschen: Ziele

[3]Die 11 Grundlagen des Menschen: Mittelpunkt-Mechanik

[4] Die 11 Grundlagen des Menschen: Gehirn

[5] Gespräch über: Falsche Ziele

[6] Die 11 Grundlagen des Menschen: Denken

[7] Die 11 Grundlagen des Menschen: Bewusstsein

 

 

 

Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many that are connected to each other via neural networks.

 

Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

Regarding perception and knowledge:

 

Most people believe that the world they see is always like this (except for normal changes).

This is the fundamental mistake for deeper understanding: we see the world because of our way!

This is what our brain shows us to survive. And so this is just a perspective as you can see it.

 

Because you can only recognize the world from one perspective. Anyone who thinks this is the your and correct one is wrong.

 

 

So far translated pages in English: