Wie könnte man sich erklären...                                       DASS EMPATHIE NICHT UNBEDINGT SYMPATHIE AUSLÖSST

 

Empathie ist Einfühlungsvermögen. Dazu hilft auch der Satz „Was geschah, musste geschehen, wie es geschah.“ Der Mensch musste in der Vergangenheit so sein, wie er war – und muss in der Gegenwart so sein, wie er ist. Je mehr Empathie man aufbringt, umso besser kann man den anderen verstehen.

Gleichzeitig wird der andere in der Regel offener werden, wenn er empfindet, sodass man ihn begreifen kann.

Ausschlaggebend sind die jeweiligen Ziele. Wenn man empathisch ist, dann ist das Ziel, den anderen in seinem Sosein zu begreifen, sich in ihn hineinzuversetzen.

 

Ob man den anderen aber auch sympathisch findet, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn man sagt „Was geschieht, muss geschehen, wie es geschieht“, dann heißt das nicht, dass man alles, was der andere tat, billigt. Es sagt ja lediglich, dass das, was geschah, so geschehen musste, wie es geschah.

Alle menschlichen Emotionen und Gefühle in einem selbst sind ja weiterhin vorhanden. Nur werden sie mehr oder weniger relativiert durch das Wissen, das alles so geschehen musste, wie es geschah.

Ich würde natürlich niemals einen Mord oder ähnliche Verbrechen gutheißen. Ich weiß aber, dass alles so geschehen musste, wie es geschah. Entsprechend fallen auch meine Reaktionen und Urteile toleranter aus.

Toleranz heißt, dass man das, was geschah, erduldet oder erdulden muss,  auch weil man die Vergangenheit nicht ändern kann. Toleranz heißt aber auch, dass man sich nicht blind rächen sollte. Und dass man eventuell Rücksicht nehmen sollte. Rücksicht im wörtlichen Sinne; dass man zurückblickt auf die Vergangenheit.

Ideal wäre, den Täter nur soweit zu bestrafen, dass er oder ein anderer diese Tat nicht noch mal ausführt. Aber da wir alle Menschen sind, mit unseren Gefühlen und Emotionen, unseren Werten und Einstellungen, wird dieses Ideal häufig nicht erreicht.

 

Und noch ein Wort: Es ist ja auch nicht so dass man in seinen Handlungen und Entscheidungen nicht frei wäre. – Allerdings: Frei kann man im eigentlichen Sinne natürlich nicht sein, weil: was geschah, musste so geschehen, wie es geschah.

Auf der anderen Seite ist man frei in seinen Entscheidungen bezüglich der Gegenwart und Zukunft, weil man nicht weiß, was geschehen muss.

 

 

 

 

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Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many, each with differentiated proportions that are connected to one another via neuronal networks.

 

 

Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

Regarding perception and knowledge:

 

Most people believe that the world they see is always like this (except for normal changes).

This is the fundamental mistake for deeper understanding: We see the world because of the way we are!

This is what our brain shows us to survive. And so this is just a perspective as you can see it.

 

Because you can only recognize the world from one perspective. Anyone who thinks this is the only and correct one is wrong.

 

 

If you want to recognize yourself, you should ask about your goals.

 

Whoever wants to see the world should ask about the laws.

 

Every living being is part of the world.

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Goals limit the level of knowledge.

 

This carries out the midpoint-mechanics (in which the human beings are always).

 

 

 

So far translated pages in English: