Wie könnte man sich erklären...                                                                  DAS JEDER UNBEABSICHTIGTE EINFALL EINFLUSS HABEN KANN

 

Es kommt darauf an, ob man auf den Einfall eingeht oder nicht. Wenn ja, wird man davon gestaltet, wenn nicht, löst er sich meist auf.

 

Plötzliche Gedanken z.B. , können einem ja zu jeder Zeit in den Kopf kommen.

 

Ist man dadurch in Mittelpunkten, die sie angereizt haben, dann können diese einen strukturieren; man sieht über sie die Welt und stellt sich entsprechend ein.

 

Gedanken haben aber oft weder die Wichtigkeit, mit der sie sich vordrängen, noch den vollen „Überblick“, noch sind sie unbedingt richtig. Dies gilt auch für Medien, die einem etwas vermitteln wollen (Informationen, Meinungen usw.) oder für Gespräche, die Einfälle hervorrufen.

 

Man sollte nicht vergessen, dass hier immer Informationen gesendet werden, die auf Ziele (absichtlich oder unbeabsichtigt) in einem selbst gerichtet sind.

 

Daher sollte man sich, bevor man auf einen Einfall eingeht, überlegen ob dies gut ist.

 

Denn auch die Schlüsse, die das Gehirn aus der neu entstandenen Perspektive zieht, müssen nicht unbedingt richtig, können lediglich Interpretationen sein, die einen falsch reagieren lassen.

 

Falsche Einfälle sind auch ein häufiger Grund aus Einstellungen, die man mal gelernt hat – oft in der Kindheit –, jetzt aber nicht mehr passen. Sie werden durch Ähnlichkeiten in der Gegenwart aktiviert und bringen den Menschen mit der Mittelpunkt-Mechanik in eine bestimmte Struktur, die eventuell nicht mehr zeitgemäß ist.

 

 

Eine andere Sache ist, wenn man absichtlich etwas sucht und dies einem nicht einfällt: ‚Man muss sich etwas einfallen lassen‘ heißt, dass man gegenüber allen Mittelpunkten in seiner Psyche aufgeschlossen ist, damit sie helfen können, eine Lösung für das Ziel zu finden, zu dem man im Moment keinen Weg sieht.

 

D.h., dass man möglichst für eine gewisse Zeit von der Blockierung des Denkens und Fühlens in dieser Beziehung Abstand nimmt.

 

 

Will man nicht, dass Einfälle einen stören,  dann könnte die Entspannungs/Weditationsübung helfen:

Sich beim Einatmen immer weiter dem Ende des Universums nähern und beim Ausatmen unmittelbar unter dieser gerade erreichten Grenze bleiben.

(Anmerkung: Da das Universum unendlich ist, kann man das Ende natürlich nie erreichen. Und so kann man diese Übung unendlich lange fortsetzen).

 

Wenn man diese macht und es immer wiederholt, kann man nicht selten bemerken, dass sich u.a. Gedanken, Bilder, Gefühle zwischen dem Ein-und Ausatmen schieben, obwohl dazwischen kein Raum sein sollte.

 

Wenn man diese nicht weiter beachtet, und weiter seine Übungen fortsetzt, lösen sie sich  in der Regel auf.

 

 

 

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