Wie könnte man sich erklären...                                         WAS ES HEISST, ATHEIST ZU SEIN

 

Definition: Gott ist eine in der Urstruktur des Menschen enthaltene Form mit dem Gefühl von allmächtigen Eigenschaften eines Wesens.

Diese gestaltet das Gehirn besonders zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr während der Entwicklung des Menschen, in der mystischen Phase aus.

 

Atheist zu sein bedeutet, sich im Klaren zu sein, dass Gott nur ein Produkt des Gehirns ist. Dies bildet sich aus der Urstruktur der Erbmasse, die im Anfang des menschlichen Lebens – vor Millionen von Jahren – entstanden ist, um sich die Welt zu erklären. (Das Gehirn versucht sich alles zu erklären, wenn es mit etwas umgehen muss – und mit der Welt muss man immer umgehen. Dazu ist es in der Regel unwesentlich, tiefer in das Thema einzudringen, es genügt eine einfache Erklärung, die für das Gehirn plausibel ist.)

 

Atheist zu sein bedeutet auch, sich im Klaren zu sein, dass es nur Substanzen gibt, die nach Gesetzen ablaufen – und die ein Gott nicht ändern kann!

 

Definition: ‚Substanzen‘ sind Elementarteilchen, Strukturen, Atome, Neutrinos, Moleküle, Neuronen, Kristalle, Flüssigkeiten, Gase, Zellen, Lebewesen, Gehirne, Kräfte, Fakten, Dinge, Lebewesen, Vorstellungen, Ökosysteme, Gestirne, Sternensysteme, Galaxien usw. Darüber hinaus gelten sie auch in Zuständen der leeren Räumen (des Vakuums im Weltraum) als virtuelle Substanzen.

Alles im Inhalt des Universums gilt als Substanz: im Großen, wie Galaxien – die im Verhältnis zur Unendlichkeit relativ winzig sind – oder im Kleinen, wie Elementarteilchen. Und natürlich auch alles im Menschen.

‚Gesetz‘ heißt, dass identische Teile – oder Wellen – unter identischen Umständen immer identische Strukturen ergeben.

Gesetze sind Eigenschaften von Substanzen, die – isoliert betrachtet – unveränderbar sind, solange den Substanzen nicht etwas hinzugefügt oder entfernt wird.

Und das bedeutet, dass alles nur in einer ganz bestimmten gesetzmäßigen Form ablaufen kann.

 

Solange es Menschen gegeben hat, haben diese sich die Welt ausgelegt, um damit umgehen zu können. Und je weniger sie wussten, umso mehr hat das Gehirn es mit Phantasien ausgeglichen.

 

 

Noch eine Anmerkung: Im engeren Sinne ist ein Agnostiker kein Atheist, weil er im Zweifel ist, ob es vielleicht doch Gott gibt.

 

 

 

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