Wie könnte man sich erklären...                                       Anker

 

Ein Anker ist ein Bezugspunkt, der sich auch ohne Wissen einer Person bilden kann, und diese in ihrer Entscheidung beeinflusst.

 

Jeder hat seine bestimmten Bezugspunkte, von denen er die Welt (z. B. wenn er etwas kaufen oder einschätzen will) bewertet. Diese müssen nicht unumstößlich sein, sondern können sich jeweils nach den Informationen (die nicht unbedingt richtig oder dafür geeignet sein müssen) ändern. Sie werden bewusst, aber auch durch unbewusste Beeinflussung gebildet.

 

Etwa, wenn ein Verkäufer einen sehr viel höheren Preis nennt, als den, den der Käufer im Sinn hat. Dadurch bildet sich in ihm ein neuer Bezugspunkt. Der Verkäufer geht dann mit seinem Preis herunter. Dieser ist aber noch immer höher, als der, den der Käufer ursprünglich im Kopf hatte. Er glaubt aber jetzt ein Schnäppchen gemacht zu haben, weil er diesen Preis nicht von seinem ursprünglichen Bezugspunkt, sondern von dem, den der Verkäufer zuerst genannt hat, sieht.

 

Oder ein anderes Beispiel: Man schätzt einen Menschen ein, und durch irgendeine plötzliche Information (siehe oben) ändert sich plötzlich der Anker.

 

Bei dem Anker handelt es sich um eine Urteilsheuristik[1]. Das heißt, dass bestimmte Auslöser oder Fakten dazu führen, relativ schnell ein Urteil zu fällen, dass nicht gründlich durchdacht wurde.

 

Der Unterschied zwischen Anker und Mittelpunkt ist:

 

Der Anker ist ein Bezugspunkt, von dem man bewusst oder unbewusst etwas bewertet. Dieser kann sich ändern, und entsprechend ändern sich auch die Bewertungen.

Ein Mittelpunkt ist ein Neuronennetz, das ein Ziel erfüllen will. Dazu benutzt es alles, was dafür nützlich ist und alles andere nimmt an Einfluss und Wert ab.

 



[1] Heuristik (Wie könnte man sich erklären )

 

Den ausführliche Text zu dem Hinweis finden Sie in dem Buch:

„Hermsch - Das sollten Sie wissen: Die 11 Grundlagen des Menschen.“

 

 

 

Basic knowledge about human beings

  • Consciousness is neither an incompre-hensible mind (as is often believed), nor does it decide
  • This is the brain’s job. It controls people with neuronal networks (which I call midpoints) that have been formed through the goals of inheritance and experience.
  • Consciousness only experiences with the senses. With these sensations and data, the brain can change its decisions.

 

People are never shaped by just one area of the brain, but always by many, each with differentiated proportions that are connected to one another via neuronal networks.

 

 

Without exception, these networks were each created by goals.

 

 

Regarding perception and knowledge:

 

Most people believe that the world they see is always like this (except for normal changes).

This is the fundamental mistake for deeper understanding: We see the world because of the way we are!

This is what our brain shows us to survive. And so this is just a perspective as you can see it.

 

Because you can only recognize the world from one perspective. Anyone who thinks this is the only and correct one is wrong.

 

 

If you want to recognize yourself, you should ask about your goals.

 

Whoever wants to see the world should ask about the laws.

 

Every living being is part of the world.

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Goals limit the level of knowledge.

 

This carries out the midpoint-mechanics (in which the human beings are always).

 

 

 

So far translated pages in English: